MOGNO 

KIRCHE VON MARIO BOTTA

Die Botta Kirche in Mogno

Kommen wir zur Gegenwart. Am 25. April 1986 zerstörte eine grosse Lawine ein Dutzend Häuser und die kleine Kirche von Mogno, (Fraktion von Fusio), zu jenem Zeitpunkt glücklicherweise unbewohnt. Einmal mehr zeigte sich die Unberechenbarkeit und Unbändigkeit der Natur. Die Lawine von Mogno gab wegen der grossen Verwüstung, die sie anrichtete, viel zu reden. Noch mehr zu diskutieren aber gab und gibt das Projekt des bekannten tessiner Architekten Mario Botta aus Lugano, der beauftragt wurde, die dem Heiligen Johannes dem Täufer gewidmete Kirche neu zu erbauen. Um die Botta-Kirche haben sich zwei entgegengesetzten Meinungen gebildet: die Einen sind der Ueberzeugung, dass das Botta-Werk an diesen Ort eine eigentliche Verschandelung, eine unerträgliche Provokation oder jedenfalls ein unnötiges Werk ist; die Anderen sind nicht nur mit dem Projekt einverstanden, sondern erachten dieses Werk als geniale "Antwort" auf die Lawine. Was auch immer man von diesem Projekt halten mag, die Kirche ist einen Besuch wert. Auf elliptischem Grundriss und in sich abwechselnden Schichten aus Peccia-Marmor und Vallemaggia-Granit aufgebaut, ist die Kirche mit Eisen und Glas überdacht. Zweifels-ohne bietet sich hier die Gelegenheit, sich über den Baustil in einer alpinen Umgebung seine Gedanken zu machen
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MARIO BOTTA KIRCHE IN MOGNO

 

 

  BRUNNEN BEI DER KIRCHE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KIRCHE VON MARIO BOTTA AUF DEM MONTE TAMARO

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